Sprachkompetenz

… ist die Voraussetzung für beruflichen und gesellschaftlichen Erfolg

FDP reißt ARD in den Abgrund

Montag 19. September 2011 von Hans-Werner

Berlin hat gewählt. Klaus Wowereit wird regierender Bürgermeister bleiben. Das ist die einzige Konstante im Zeitablauf von “vor der Wahl” zu “nach der Wahl”. Alles Andere ändert sich.

Die auf Bundesebene noch mitregierende FDP ist bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus zu einer Splitterpartei verkommen. Ihr Absturz in die Bedeutungslosigkeit hat allerdings bei der ARD sprachlichen Kollateralschaden angerichtet. Erneut ist ein Journalist angesichts eines dramatischen Ereignisses in der Politik, das er beschreiben sollte, seinem Mangel an Sprachkompetenz zum Opfer gefallen, indem er sagte:

“…, hat für die FDP die Reihe der Niederlagen einen neuen Tiefpunkt erreicht.” (Tagesthemen-Spezial am So, 18.9.2011 um 21:45 Uhr)

Schön wär’s – mag Herr Rösler denken (wenn er das überhaupt verstanden hat).

Der ARD droht dasselbe Schicksal wie der FDP, wenn sie es auch nicht schafft, in ihrer Kernkompetenz Menschen zu beschäftigen, die ihrer Aufgabe wirklich gewachsen sind.

Erstes Opfer in einem Krieg ist die Wahrheit. Erstes Opfer in der Berichterstattung ist die Logik – umso mehr, je dramatischer die Ereignisse sind.

Dichter und Denker - aufwachen!

Hans-Werner Leopold

 

Der SprachKompetenz-Newsletter

 

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Wirtschaftskriminalität

Donnerstag 8. September 2011 von Hans-Werner

In diesen Tagen geht es durch alle Medien: Die Wirtschaftskriminalität wächst stark an. das BKA beziffert den Gesamtschaden 2010 auf 4,5 Milliarden Euro. Die weitaus größere vermutete Anzahl nicht angezeigter Vergehen dürfte diese Summe um ein Vielfaches erhöhen. Innerhalb eines Jahres erfuhr der Anteil der Straftaten im Internet eine Steigerung von 200 Prozent. Jede dritte Wirtschaftsstraftat wird im Internet begangen.

Soweit berichten die Medien zurzeit.

Zu einem Verbrechen gehören immer mindestens zwei Beteiligte: Ein Täter und ein Opfer. Fast jede kriminelle Handlung im Internet beginnt mit einer E-Mail. Viele solche Straftaten im Anfangsstadium könnten frühzeitig verhindert werden, wenn man diese “verdächtigen” E-Mails sofort erkennen würde.

Die im Internet tätigen Bösewichte sind zwar schlau und gerissen, aber in den meisten Fällen nur wenig gebildet. Das drückt sich in deren Sprache aus. Wer im Besitz einer hohen Sprachkompetenz ist, hat eine wesentliche größere Chance als Andere, solche Mitteilungen zu erkennen und zu entlarven. Das ist der beste – weil präventive – Opferschutz.

Doch jetzt betrachten wir diesen Sachverhalt einmal von der anderen Seite:

Wer im Internet, also per E-Mail oder auf seiner Internetseite seine Person, sein Geschäft oder sein Produkt bewirbt, wird sehr leicht den Bösewichten zugerechnet, wenn die Darstellung nicht sprachlich einwandfrei ist. Dilettantisch erstellte Inhalte von Internetseiten oder Werbe-E-Mails schädigen nachhaltig das beworbene Geschäft! Große Konzerne wissen das und geben sehr viel Geld dafür aus, ihre Marketing-Texte auf Fehlerfreiheit zu überprüfen.

Andere, denen das Geld hierfür fehlt, haben mit einer hohen Sprachkompetenz ebenso die Möglichkeit, ihrem Internetauftritt die erforderliche Seriosität zu verleihen.

Sprachkompetenz ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor – privat und geschäftlich.

Sprachkompetenz ist erwerbbar:

http://www.sprachkompetenz.org/753/

Hans-Werner Leopold

 

 

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Sprachkompetenz im Fokus

Mittwoch 10. August 2011 von Hans-Werner

Die Sprachkompetenz gerät in den Fokus der Medien: So gilt die Überschrift auch in der lateinischen Schreibweise:

Sprachkompetenz im FOCUS.

Das Nachrichtenmagazin hat das Thema aufgegriffen und in der Ausgabe 31/2011 vom 1. August 2011 auf Seite 79  einen Artikel mit der Überschrift “Peinlich wie ein Ketchupfleck” veröffentlicht. Damit reihen sich nun auch die FOCUS-Journalisten ein in die Gruppe der sprachbewussten und besorgten Zeitgenossen, denen die zunehmende Verwahrlosung unserer Sprache ebenso ein Dorn im Auge ist wie mir.

Doch der verbreitete Mangel an Rechtschreibkenntnissen und die mangelhafte Beherrschung der einfachsten grammatischen Regeln bilden nur die Spitze eines Eisbergs, dessen Größe und Gefährlichkeit von den meisten Menschen erheblich unterschätzt wird. Solange es Menschen gibt, herrscht Gewalt, wo Sprachlosigkeit besteht. Das ist bei kleinen Kindern ebenso zu beobachten wie bei Erwachsenen, die es nicht schaffen, Missverständnisse zu vermeiden, indem sie verständlich (im ureigenen Sinn dieses Wortes) miteinander kommunizieren.

Wer genau hinhört, stellt fest: Es fallen immer erst Worte, bevor (Gewalt-)Taten folgen.

Die Probleme der menschlichen Gesellschaft und der Völkergemeinschaft können einzig und allein über die Sprache beseitigt werden. Sprachkompetenz war, ist und bleibt der Schlüssel für die Bewältigung der Herausforderungen – zu allen Zeiten.

Unter der Wasseroberfläche, um bei dem Bild vom Eisberg zu bleiben, befinden sich Wortwahl, Sprachlogik, Fremdsprachenkenntnis – um nur einige Themen zu nennen. Die große nicht sichtbare Eismasse beherbergt all jene Missverständnisse, aus denen Respektlosigkeit, Egoismus, Intoleranz, Hass, Gewalt, Kriminalität und viele andere negative menschliche Eigenschaften entstehen und zur Gefahr werden für die Menschheit insgesamt. Um diesen Eisberg abzuschmelzen, bedarf es großer Energiemengen. Diese Energie (Geld, Engagement) ist aufzuwenden bei der Erziehung und Bildung für unsere jüngsten Artgenossen: Unsere Kinder.

Wir sehen zurzeit in England, was passiert, wenn Kinder vergessen werden, von der Politik ebenso wie von der Wirtschaft. Als Jugendliche mutieren sie zu gefährlichen Zeitbomben, die durch kleinste Anlässe (ohne die Tragik des erschossenen Familienvaters kleinreden zu wollen) einen kaum zu beherrschenden Flächenbrand auslösen.

Die Turbulenz an den Börsen, die Eurokrise, der religiöse Fanatismus mit seinen Terroranschlägen, ja selbst der Super-GAU in Fukushima sind nichts im Vergleich zu der Katastrophe, die uns droht, wenn wir Menschen es nicht schaffen, über den Weg der Erziehung und Bildung eine Menschheit zu entwickeln, deren Individuen den Namen “Homo sapiens” zu Recht tragen.

Und das beginnt mit einer hohen Sprachkompetenz!

Es ist ein langer Prozess. Aber er ist notwendig. Und er muss gestartet werden. JETZT!

Ich habe schon mal damit angefangen:
http://www.sprachkompetenz.org/753

Über die Erziehung reden wir später. Bald. An dieser Stelle. Bleiben Sie dran. Am besten abonnieren Sie diesen Blog. Es lohnt sich. Versprochen.

Hans-Werner Leopold

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Schwere Unfälle im Internet-Marketing

Donnerstag 2. Juni 2011 von Hans-Werner

Was sich in den 1970-er Jahren im Straßenverkehr abspielte, ereignet sich in diesen Tagen und Wochen in der Internet-Marketing-Szene: Die dramatische Zunahme schwerer Unfälle mit  tödlichem Ausgang!

Schon seit vielen Monaten übertreffen sich die ca. 20 bedeutenden Internet-Marketer gegenseitig darin, in ihren E-Mails ihre Adressaten mit haarsträubend fehlerhaften Texten zu versorgen. Wie damals im Straßenverkehr zu schnelles Fahren die Hauptursache für tödliche Unfälle war, so ist heute zu schnelles Schreiben die Ursache für die durch dramatische Sprachkompetenz-Defizite herbeigeführten Unfälle mit tödlichem Ausgang für das jeweilige Geschäft.

Der jüngste Unfall zeigt sich hier im nachfolgenden Zitat (die schlimmsten – nicht alle – Fehler sind unterstrichen): 

Facebook ist derzeit das angesagteste Social Media Portal weltweit.
Die Nutzerzahlen steigen stetig überproportional an. Allein In
Deutschland gibt es zurzeit über 18 Millionen Facebooknutzer. Über
40 Millionen Bundesbürger sind Mitglied in Facebook, Twitter und
Xing.

Das heißt anders ausgedrückt:

Die Hälfte aller Bundesbürger sind in sozialen Netzwerken aktiv!

Torsten Jaeger und ich zeigen Ihnen im folgenden Video, die
Bedeutung und unglaubliche Macht von sozialen Netzwerken. Kein
Unternehmen kann es sich heutzutage nicht mehr leisten, in Social
Media Portalen nicht aktiv dabei zu sein.

Ob der Social Media Zug schon für Sie abgefahren ist, dass erfahren
Sie in dem Video.

Ende des Zitats.

Diesen Text erhielt ich heute früh in einer E-Mail von einem bekannten Internet-Marketer. Der Text ist ein gutes Negativbeispiel. Ein Unfall im Straßenverkehr verursacht einen Stau. Ein Unfall in einem Text ebenfalls. Man muss den Text mehrere Male lesen, bevor man versteht, was gemeint ist. Das kostet Zeit. Kostbare Zeit. Nichts ist schlimmer für einen Verfasser als das beim Leser erzeugte Gefühl, dass diesem seine kostbare Zeit gestohlen wird.

Und so bleibt die Botschaft auf der Strecke. Zeit vertan. Geschäft kaputt. Nachricht gelöscht.

Es wird nicht mehr lange dauern, bis diese sprachlich inkompetenten Personen sich selbst vom Markt entfernt haben werden.

Wer dieses Schicksal nicht teilen möchte, sollte sich folgende Webseite genau ansehen:

http://www.sprachkompetenz.org/ 

Es besteht noch Hoffnung! Bitte weitersagen.

Hans-Werner Leopold

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Pott ist mein Zeuge!

Mittwoch 9. Februar 2011 von Hans-Werner

Ja – Sie haben richtig gelesen. Ich meine nicht den Allmächtigen, sondern den im Internet-Marketing allgegenwärtigen Dr. Oliver Pott. Wer sich mit Internet-Marketing beschäftigt, kennt diesen Mann, der Vorbild und Maßstab ist für alle, die im Internet Geld verdienen möchten.

Dieser bemerkenswerte Mann hat im September 2010 in Berlin ein Seminar veranstaltet, das er jetzt als DVD-Set vertreibt. In dem schriftlichen Begleitmaterial bestätigt er punktgenau meine eigene Beobachtung und Überzeugung mit folgendem Satz:

“Nichts ist schlimmer, als HTML-Seiten die nur so von Schreibfehlern strotzen.”

Abgesehen davon, dass er hier das Komma an der falschen Stelle platziert hat, macht er deutlich, dass mangelnde Sprachkompetenz bei der Erstellung von Texten für Webseiten extrem geschäftsschädigend ist. Ich freue mich darüber, dass Dr. Pott meine Überzeugung teilt. Aber ich gehe noch einen Schritt weiter:

In seinem nachfolgenden Text, in dem er auch auf Stil und korrekten Inhalt eingeht, fehlt ein Hinweis auf ganz wesentliche Elemente in derartigem Schriftgut: Sprachlogik und korrekter Gebrauch von Fremdwörtern. Diese Fähigkeit ist nirgends nachlesbar, jedenfalls nicht in kurzer Zeit. Hier versagen alle Grammatik- und Rechtschreibkorrekturprogramme.

Weit verbreitete unsinnige Formulierungen sowie der inflationäre Missbrauch bestimmter Fremdwörter (z.B. “Alternative”) werden ausschließlich im so genannten Sprachkompetenz-Newsletter behandelt, der es dem Leser gestattet, in sehr kurzer Zeit eine Sprachkompetenz zu erwerben, die in vielen Aspekten sogar diejenige von professionellen Journalisten und Autoren übertrifft.

Der SprachKompetenz-Newsletter - (Zehn Tage GRATIS-TEST).

Hans-Werner Leopold

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Jetzt auch ARD-Tagesschau: Sprachkompetenz-Verlust

Sonntag 6. Februar 2011 von Hans-Werner

Jetzt hat es auch die seriöseste Nachrichtensendung in Deutschland erwischt:

In der ersten Meldung der ARD Tagesschau am 5. Februar 2011 um 20:00 Uhr, gelesen von Judith Rakers, heißt es:

“In Ägypten schwindet die bisherige Machtbasis von Präsident Mubarak. Nach zwölf Tagen … . Das meldet das ägyptische Staatsfernsehen. Entgegen erster Berichte behält Mubarak selbst aber sein Amt als Parteichef.”  - usw.

Professionelle, satirische und selbsternannte Sprachanalysten beklagen seit Jahren das Aussterben des Genitivs. In Wahrheit jedoch wuchert er ungehemmt weiter und kommt immer häufiger dort zum Vorschein, wo er absolut nicht hingehört.

Offenbar haben auch in der Tagesschau-Redaktion inzwischen Redakteure das Sagen (bzw. das Schreiben), die es nicht gelernt haben. Von wem auch? Die allgemeinbildenden Schulen können das schon lange nicht mehr leisten, weil sie sich seit über 40 Jahren permanent wechselnder Bildungs-Ideologen mit ihren nicht enden wollenden Reformen erwehren müssen.

Wie sollen wir von unseren zugewanderten ausländischen Mitbürgern verlangen, dass sie unsere Sprache lernen, wenn nicht einmal mehr das Zugpferd der deutschen Sprache, die ARD Nachrichtenredaktion, in der Lage ist, grammatisch einwandfreie Texte zu produzieren?!?

Dieser “Sprachunfall” ist nicht der erste in der Tagesschau, den ich beobachtet habe, wohl aber der erste, den ich sofort wortgenau dokumentieren konnte – dank www.tagesschau.de – ich werde dran bleiben.

Ich bin in großer Sorge um unsere Sprache.

Hans-Werner Leopold

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Linke Logik

Mittwoch 26. Januar 2011 von Hans-Werner

Bodo Ramelow, der Fraktionsvorsitzende der Partei “Die Linke” im Thüringer Landtag, sprach kürzlich in einem Interview folgenden Satz:

“Wir können das Wort ‘Kommunismus’ nicht in den Mund nehmen, ohne dass nicht sofort die anderen Parteien aufschreien.”

Aufschreien müssten eigentlich seine eigenen Parteigenossen: Kehrt man nämlich die negativen Aussagen in Hauptsatz und Nebensatz um, wodurch sich bekanntlich die Gesamtaussage nicht verändert, so lautet der Satz:

“Wir können das Wort ‘Kommunismus’ in den Mund nehmen, ohne dass sofort die anderen Parteien aufschreien.”

Und genau das Gegenteil hat Herr Ramelow eigentlich sagen wollen!

Niemand hat es bemerkt. Der Journalist nicht, der das Interview führte, die Parteifreunde nicht – nicht einmal der eloquente Gregor Gysi, dem sonst ein scharfer Verstand nachgesagt wird.

Hans-Werner Leopold

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Lese-Streik

Mittwoch 26. Januar 2011 von Hans-Werner

“Ich weigere mich in Zukunft, Texte zu lesen!”

Diesen verzweifelten Ausruf tat eine mir nahe stehende Person, die es nicht mehr erträgt, permanent mit den Augen zu stolpern, wenn sie fremde Texte liest.

Konzert-Programmhefte, Gemeindebriefe, behördliche Schreiben, Berichte ihrer Kollegen, Zeitungsartikel, ja – manchmal auch Literatur, die durch Lektorate geprüft ist oder sein sollte … überall werden die elementaren  Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik sowie der Logik verletzt.

Ich traute meinen Ohren kaum – sind mir doch die enorm hohen Zahlen sprachlicher Unfälle schon lange ein Dorn im Auge (und im Ohr, wenn ich Radio höre). Endlich bestätigte jemand meine schon lange wiederholt geäußerte Kritik an jenen Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten: Journalisten, Politiker, Juristen, Professoren, Literaturkritiker, Schriftsteller – sie alle produzieren in wachsendem Umfang Texte, die sich von Fehlerfreiheit immer weiter entfernen.

Kalenderblätter mit Stilblüten, der “Hohlspiegel”, diverse Lehrbüchlein und ähnliche Versuche – sie alle sind scheinbar vergebliche Liebesmüh’ …

Und das Internet ist in diese Betrachtung “noch gar nicht mit eingerechnet” .

Wie der letzte Winter auf unseren Straßen eine Schlaglochwüste hinterlassen hatte, so hinterlässt die schreibende Zunft in ihren Elaboraten permanent eine Wüste von elementaren Fehlern, die keineswegs in der Hektik des schnellen Schreibens entstehen, sondern einen erschreckenden Einblick gewähren in den katastrophalen Zustand der Sprachkompetenz der Verfasser solcher Texte.

Etliche Autoren kämpfen einen verzweifelten Kampf gegen die fortschreitende Verwahrlosung unserer Sprache – ob in regelmäßigen Glossen in der Zeitung oder in humorvoll formulierten Taschenbüchern. Sie erreichen ohnehin nur diejenigen, die normalerweise keine Schwierigkeiten mit der Sprache haben und deshalb darüber lachen können - ein Vergnügen übrigens, das den vielen “unwissenden” Menschen abgeht.

Die Rechtschreibreform hat nichts bewirkt. Sie deckt nur augenfällig auf, was vorher bereits im Argen lag: Wer vorher schon nicht wusste, ob es “das” oder “daß” heißt, hat heute dieselbe Schwierigkeit, indem er “das” und “dass” nicht richtig unterscheidet. Aber er gibt der Reform die Schuld!

Es gibt einen Schimmer der Hoffnung – ausgerechnet im Internet: Wer ein Rechtschreibproblem hat und dort nachforscht, erhält sehr schnell kompetente Auskunft. Dies gilt allerdings nur für den so genannten Elementarbereich. Was darüber hinaus geht, erzeugt eine Fülle von unterschiedlichen Antworten, die mehr verwirren als klären. Einen Vorteil hat eine solche Recherche allerdings: Die Beiträge zur Sprachhilfe sind weitestgehend frei von Fäkalvokabular und Verbalinjurien, wenngleich ihrerseits auch nicht frei von Elementarfehlern in den erläuternden Texten.

Hans-Werner Leopold

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Wie Helmut Ament und Bodo Schäfer mein Leben verändern

Sonntag 9. Januar 2011 von Hans-Werner

Ja – diese beiden Menschen haben mein Denken entscheidend beeinflusst. Wie ist es dazu gekommen?

Ich habe die Schule bis zum Abitur besucht, habe studiert (Mathematik, Informatik, Betriebswirtschaft) und war viele Jahre lang als Angestellter in unterschiedlichen Bereichen der Informatik tätig, als Sachbearbeiter (Programmierer) und als Führungskraft. Ich habe gutes Geld verdient, steckte aber bei meinem letzten Arbeitgeber irgendwann in einer Sackgasse. Es existierte für mich kein interessanter Job mehr. Die besten Positionen wurden an deutlich Jüngere vergeben. Wie etliche Altersgenossen stand auch ich vor der Wahl: Vorruhestand oder Selbstständigkeit. Ich habe mich für Letzteres entschieden.

Anfangs lief alles sehr gut. Doch bald kam die Krise. Kaum Aufträge, aufwändige Kundenbetreuung, schließlich der Entschluss, etwas Neues anzufangen. Einige Versuche, in anderen Branchen tätig zu werden, schlugen fehl. Dann lernte ich Helmut Ament kennen, der seinerzeit ein Seminar zu dem Thema “Geld verdienen im Internet” als DVD-Set anbot. Darin stecken zwei Kernbotschaften, die mich besonders beeindruckten:

  • Das inzwischen immer bekannter werdende “Universelle Erfolgsgeheimnis” und
  • der Begriff “Expertentum”.

Das so genannte universelle Erfolgsgeheimnis wird seit geraumer Zeit auch als Buch “The Secret” publiziert. Helmut Ament hat seine eigene Erfahrung damit (lange vor “The Secret”) genial umgesetzt und damit ein anschauliches Beispiel geliefert für das Thema “Internet-Marketing”. Die hierfür notwendige Technik passte sehr gut zu meinem bisherigen Kerngeschäft, und so bin ich jetzt Mitglied der Webmaster-Alliance und gelange auf diesem Weg wieder an Aufträge.

Aber die entscheidende Frage “Worin bin ich Experte?” hatte ich noch nicht beantwortet.

Dann traf ich Helmut Ament persönlich bei einer Informationsveranstaltung. Ich wurde Zeuge, als er einem Gesprächspartner gestand, dass er eine bestimmte Rechtschreibregel nicht beherrsche und dass ihm das zu schaffen mache. Ich schaltete mich in das Gespräch ein, gab ihm die schlüssige Erklärung und wurde von ihm gebeten, ihm diese Erklärung schriftlich per E-Mail zuzusenden.

Diese Situation war mein Schlüsselerlebnis! 

Plötzlich fiel mir ein, dass ich mich schon mein Leben lang darüber wunderte, dass selbst überdurchschnittlich gebildete Menschen so elementare Fehler begehen. Der falsche Gebrauch von Fremdwörtern durch Dozenten an der Universität, die logischen Brüche in vielen gängigen Formulierungen, die unerträglichen Fehler in Rechtschreibung und Grammatik – auch in offiziellen Dokumenten, begangen von Professoren, Rechtsanwälten, Journalisten, Schriftstellern – all diese sprachlichen Unfälle waren mir schon immer “ein Dorn im Auge”.

Ich erinnerte mich, dass ich schon auf der Grundschule bis auf einen einzigen Fehler sämtliche Diktate 100-prozentig fehlerfrei geschrieben hatte. (Das falsche Wort weiß ich heute noch.)

Die Wirksamkeit des “Erfolgsgeheimnisses” hatte ich in einem sehr wichtigen Aspekt meines Privatlebens bewiesen, ohne dieses Erfolgsgeheimnis zu kennen.

Eine Bemerkung zu Bodo Schäfer: Dessen Credo ist die Positionierung. Von ihm lerne ich gerade, wie das funktioniert. Der Prozess der Positionierung ist bei mir in vollem Gange.

Hans-Werner Leopold

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Deutsch online

Sonntag 9. Januar 2011 von Hans-Werner

Hallo,

Sie sind richtig hier. Sie hatten vermutlich nach der Lösung für ein Sprachproblem gesucht. Besuchen Sie diese Seite regelmäßig – Sie werden hier in Zukunft Antworten auf die häufigsten Fragen zur Rechtschreibung finden. Aber auch viele andere Fragen zur deutschen Sprache werden hier beantwortet.

Das Erscheinungsbild dieser Webseite kann sich noch ändern.
Die Überschrift wird aber bleiben: Sprachkompetenz.

Achten Sie einfach auf dieses Wort. Dann wissen Sie, dass Sie wieder bei mir gelandet sind.

Auf bald.

Hans-Werner Leopold

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